Köln 15.-17. September 2009
September 17, 2009
Europas größte Messe und Konferenz für elektronisches Informationsmanagement und Dokumentenmanagement

Besuchen Sie uns in Halle 7 - Gang I - Nr 051

Rezession – neue Lösungen – BPM Projekte
February 5, 2009
Business Process Management (BPM) – Lösungen können in Krisenzeiten helfen (...)
Web 2.0 in der Unternehmerspraxis
January 13, 2009
 Web 2.0 in der Unternehmerspraxis - unsere Präsentation
BPM-Projekte machen Unternehmen fit für Krisenzeiten
January 7, 2009
Optimale Nutzung von innerbetrieblichen Synergien im Zusammenspiel mit SOA
und EAI
BPM-Projekte machen Unternehmen fit für Krisenzeiten
January 7, 2009
Optimale Nutzung von innerbetrieblichen Synergien im Zusammenspiel mit SOA
und EAI
Infinica
November 7, 2008
Unser Produkt INFINICA
Business Information Forum
September 1, 2008

Software AG begrüßte auf ihrer Business Information Forum am 01. September 2008 in Darmstadt 280 Kunden und Interessenten.

DMS Expo – 9-11 September, Köln
September 1, 2008

INFINICA präsentiert die neueste Version der Enterprise Output Management Lösung auf der DMS Expo in Köln. Sie finden uns in der Halle 7 am Stand D99. Weitere Informationen unter: www.dms-expo.de.

Veranstaltungrückblick
June 16, 2008

Veranstaltungrückblick  "Trends und Praxisberichte aus der Welt des BPM" - Dietikon / 10.06.2008  -  München / 11.06.2008

"Software AG" and "Qualysoft" implemented Business Process Management System at Airport "Zurich"
June 10, 2008

"Software AG" and "Qualysoft Group" have announced that they successfully finished their joint project for implementation of the Business Process Management System - BPM, at Airport "Zurich".

SAG und Qualysoft erweitern Zusammenarbeit
June 9, 2008

Die Software AG (SAG) und die Qualysoft Gruppe mit Zentrale in Budapest bauen ihre Partnerschaft aus.

BPM Veranstaltung - München
May 17, 2008

Am 11. Juni veranstalten Qualysoft und die Software AG in München ein BPM Event zum Thema "Trends und Praxisberichte aus der Welt des BPM".

BPM Veranstaltung - Dietikon
May 16, 2008

Am 10. Juni veranstalten Qualysoft und die Software AG in Dietikon ein BPM Event zum Thema "Trends und Praxisberichte aus der Welt des BPM" .

BPM Veranstaltung URANIA Wien 2008
April 25, 2008

Business Process Management; "Trends und Praxisberichte aus der Welt des BPM", 29.Mai 2008, Urania Wien - Dachsaal

Erfolgreiche CeBIT-Teilnahme
March 10, 2008
Neben einer Vielzahl an potentiellen Kunden, besuchte auch das Management der Software AG und mehrere prominente Persönlichkeiten (wie z,B, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel) den Ausstellungsbereich der Qualysoft.
Veranstaltung - Optimierung des Zahlungsverkehrs im Zeitalter von SEPA
February 28, 2008
Wir laden Sie herzlich ein zum Qualysoft Frühstücksseminar „Optimierung des Zahlungsverkehrs im Zeitalter von SEPA“, das wir gemeinsam mit unserem Partner Software AG durchführen.
Weinverkostung in Wien!
February 8, 2008
Die Veranstaltung der Qualysoft Gruppe am 8. Feb 2008 in den barocken Räumlichkeiten der Ungarischen Botschaft in der Wiener Bankgasse...
BPM-Projekte machen Unternehmen fit für Krisezeniten

BPM-Projekte machen Unternehmen fit für Krisenzeiten

Optimale Nutzung von innerbetrieblichen Synergien
im Zusammenspiel mit SOA und EAI

Rezession bedeutet für Unternehmen verschärften Wettbewerb, Rationalisierungs- und Preisdruck. Wer dem gewachsen ist und die Krise konsequent nutzt, Effizienz und Rentabilität seiner Geschäftsabläufe zu steigern, geht gestärkt aus ihr hervor. BPM-Optimierungen haben darum Konjunktur.

Sie sind ein antizyklisches Investment in Produktivitätserhöhung, beschleunigen den Wertschöpfungsprozess und schaffen abteilungs-, niederlassungs- bzw. unternehmensübergreifende Synergien. Insbesondere dann, wenn ein All-in-One Lösungspartner wie Qualysoft BPM-Projekte ganzheitlich und beratungsorientiert plant und umsetzt.
 
Treiber bei BPM-Implementierung
  • Stetige, durch die Subprime Krise beschleunigte Compliance-Verschärfung, die Transparenz und Dokumentation aller Arbeitsschritte verlangt
  • Die steigende Bedeutung von Business Activity Monitoring und lückenlosem Prozess-Monitoring system- und unternehmensübergreifener Prozesse im Rahmen eines detaillierten Risikomanagements
  • Produktivitätserhöhung – interne Synergieeffekte durch Effizienzsteigerung bei Kernprozessen
  • Beschleunigte Reaktions- und Durchlaufzeiten mittels eines gestrafften Arbeits- und Zeitmanagements
  • Internationalisierung, Globalisierung sowie M&As, die eine Homogenisierung ursprünglich heterogener IT-Landschaften erforderlich machen
  • B2B-Integration von Zulieferern, Partnern und Kunden
  • Kostendruck, der eine volle Steuerungs-/Kalkulationssouveränität für die Leitungsebene unabdingbar macht
  • Automatisierung und Homogenisierung vermeiden Prozessbrüche und damit Friktionen, Zeitverzug, Fehler und Qualitätseinbußen bei der betrieblichen Leistungserstellung
  • Workflow- und Prozess-Flexibilisierung dank SOA-Ansatz, Standardisierung, Kapselung und modularem Aufbau
  • Exakte HR-Planung und verbesserte Ressourcenauslastung dank Homogenisierung und Transparenz der Produktionsschritte
 
Aktualität umfassender Business Process Management Projekte
Die Bankenkrise steht exemplarisch für eine Tendenz, die sich im Zeichen von KonTraG, SOX & Co. bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat und die sich nach dem offenkundigen Versagen effektiver innerbetrieblicher oder gesetzlicher Kontrollen verschärfen wird: Compliance, Transparenz der Arbeitsschritte, automatische Dokumentation businesskritischer Prozesse und eine verbindliche, rollenbasierte Zuteilung von Aufgaben sowie eindeutigen Zuständigkeiten werden verpflichtend.

Unternehmen müssen sich einen Überblick über alle erfolgsrelevanten Prozessketten verschaffen, um ein rechtskonformes Risikomanagement implementieren zu können. Das setzt allerdings voraus, dass ihr Workflow verbindlich strukturiert und als eine jederzeit zu steuernde Prozesseinheit präzise organisiert ist. Prozessbrüche, infolge derer einzelne Wertschöpfungsvorgänge aus dem Blickfeld der Entscheidungsträger verschwinden und sich im Ungefähren ungeklärter Aufgabenzuteilung verlieren, sind heute im Zuge steigender Monitoringanforderungen anachronistisch und nicht länger akzeptabel.

Das gilt nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder Erwartungen von Investoren, Partnern und Mitarbeitern an ein modernes Risikohandling: Neben dem negativen Motiv der Gefahrenabwehr sind als positives Motiv mit einer BPM-Implementierung auch signifikante Nutzenversprechen verbunden: Die Vermeidung von Prozessbrüchen führt zur Reduktion von Friktionen bzw. Fehlern beim Prozessablauf und erlaubt damit ein besseres Qualitäts- und Zeitmanagement, eine erhöhte Planungssicherheit und insgesamt eine Rationalisierung der Wertschöpfungskette. Betriebswirtschaftlich gesehen, kann es sich keine Geschäftsleitung erlauben, Kontrolle und Steuerungskompetenz zu verlieren an ein vages Vertrauen in einen Workflow, der nicht lückenlos überwacht werden kann.

Vor dem Hintergrund der Rezession, die sich infolge des Subprime Desasters abzeichnet, nimmt der Kostendruck zu. Unternehmen müssen ihre Prozesse fit machen für Produktivitätssteigerung, schnelle Reaktionszeiten, schlankes SCM- oder Liefermanagement und ein beschleunigtes Time-to-Market: Mitarbeiterpotenziale und -kompetenzen aufgrund mangelnder Koordination oder aufgrund von Friktionen in der Prozesskette zu blockieren bzw. ungenutzt zu lassen, ist ein Versäumnis, das sich Unternehmen nicht leisten können. Eine optimierte Steuerung der Mitarbeiterauslastung durch die prozessorientierte Zusammenführung funktional heterogener Arbeitsschritte und die nahtlose Integration von Informationsflüssen über Systemgrenzen hinweg sind daher vorrangige Ziele von BPM-Projekten.

Business Process Management dient hier der Herstellung kohärenter und zielorientierter Wertschöpfungsprozesse und der (Wieder-) Herstellung von Steuerungs- und Kalkulationssouveränität auf der Leitungsebene. Nicht zuletzt geht es auch darum, mit einer dokumentierbaren Workflow-Transparenz und der Verdichtung von Prozessdaten zu aussagekräftigen Kennzahlen in Form eines Business Activity Monitoring (BAM) bestehende Optimierungspotenziale systematisch und methodisch auszuschöpfen.
Neben Kosten-, Zeit- und Risikomanagement sowie Planungssicherheit sind die in den Krisenzeiten einer drohenden Rezession verstärkt anstehenden M&As ein weiterer Treiber für die Einführung automatisierter und homogener Prozesse.

Nach einer Konzernübernahme ist die Zusammenführung getrennter Systeme auf der IT-Ebene die unabdingbare Voraussetzung dafür, die erwarteten wirtschaftlichen Synergieeffekte auch tatsächlich zu realisieren. Internationalisierung, verlängerte Werkbank sowie die B2BIntegration von Zulieferern und Kunden in die Produktionsabläufe von Unternehmen verlangen eine IT-Architektur , die dank offenen Standards und SOA-Ansatz hinreichend flexibel strukturiert ist, um auch fremde IT-Landschaften zügig vernetzen zu können. Entscheidend ist, dass eine transparente BPM-Struktur nicht nur vertikal innerhalb einer Abteilung etabliert, sondern horizontal entlang der eigentlichen Service- oder Produktionsketten implementiert wird.

Im Rahmen von Governance, Access Management und Schlüsselvergabe ist dabei sicherzustellen, dass die handelnden Personen einen gestuften, aber reibungslosen Zugriff auf alle Anwendungen haben, der ihrer Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette exakt entspricht, und die gesicherte Übetragung von betriebswirtschaftlichen Informationen gewährleistet ist.
 
Fünf Grundregeln für erfolgreiche BPM-Projekte
  • BPM-Projekte sollten auf CFO-Ebene ansetzen und sind an arbeitsorganisatorischen, betriebswirtschaftlichen und HR-Vorgaben zu orientieren
  • Mitarbeiter sollten von Anfang an eng in BPM-Projekte eingebunden werden und diese von Planung über Implementierung bis hin zu Akzeptanztests durch alle Phasen hindurch aktiv begleiten
  • Horizontales Prozess- ersetzt vertikales Funktionsdenken: Längsschnitte durch das Unternehmen, die auch externe, erfolgskritische Stakeholder wie Zulieferer einschließen, sollten wirtschaftlich relevante Arbeitsabläufe, bestehende „Pains“ und Optimierungspotenziale identifizieren
  • Unverzichtbar ist eine klare Definition von Soll-Zustand und KPIs nach Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung des Ist-Zustandes
  • Offene BPM-Strukturen ermöglichen ein flexibles Einpassen neuer Prozesse und externer Strukturen bei M&As oder Kooperationen
 
BPM-Projekte erfolgreich planen

Business Process Management ist vor allem ein betriebswirtschaftlich getriebenes Thema. Daher sollten nicht nur der CIO, sondern auch Geschäftsführung und CFO ebenso wie alle Mitarbeiter, die in die zu optimierenden Arbeitsabläufe integriert sind, von Anfang an in entsprechende IT-Projekte eingebunden werden. EAI und SOA sind nicht Selbstzweck, sondern stellen die technische Voraussetzung für umfassendes Business Process Management dar. In der Theorie ist das allgemein bekannt. Aber in der Praxis wird Software- Optimierung nicht selten nach rein technologischen oder funktionalen Aspekten vorgenommen. Entkoppelt von der Workflow-Ebene werden Abteilung für Abteilung zwar Prozessbrüche reduziert. Die jeweiligen Wertschöpfungsketten, die quer zu den einzelnen Units verlaufen, bleiben jedoch unberücksichtigt.

Hier sollten Unternehmen umlernen, damit horizontales Prozess- mehr und mehr an die Stelle von vertikalem Funktionsdenken tritt. Häufig sind sich Unternehmen aber nicht einmal aller Arbeitsabläufe bewusst. Ein BPM-Projekt sollte also damit beginnen, erfolgskritische Prozesse zu identifizieren und Benchmarks einzuführen, in welcher Zeit oder mit welcher Fehlertoleranz sie abgewickelt werden müssen. Eine Analyse und Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes anhand definierter KPI ist idealerweise der erste Schritt innerhalb eines BPM-Projekts. Dann wird zumeist sehr schnell klar, wo die Problembestände innerhalb eines Unternehmens angesiedelt sind, die es zu beseitigen gilt. Wichtig ist hierbei, sich genau mit der Belegschaft „vor Ort“ zu unterhalten und sich detailliert über Arbeitsabläufe und -hemmnisse zu informieren.

Dieses Feedback ist entscheidend: Denn zum einen zeigen sich Friktionen in erster Linie in der konkreten Praxis. Zum anderen sind es letztlich die Angestellten, die neue Software-Lösungen akzeptieren und in ihren Arbeitsalltag einbeziehen müssen. Zumal ein nicht zu unterschätzender Benefit umfassender BPM-Projekte gerade in der Nutzung von Tasklisten für Mitarbeiter besteht, deren Tätigkeit in den lückenlos aufgesetzten Prozessketten rollenbasiert eingebunden werden kann.

BPM ist nie ausschließlich unter technischen oder statistisch-betriebswirtschaftlichen Aspekten zu betrachten, sondern untrennbar mit HR-Management verbunden. Aus diesem Grund sollten neben Stress-, Regressions- und Integrationstests unbedingt Akzeptanztests die Implementierung neuer Anwendungen abschließen. Auf diese Weise kann ausgeschlossen werden, dass durch Fehlbedienungen oder Widerstand seitens der Belegschaft das Nutzenversprechen des technisch Möglichen uneingelöst bleibt.
 
Mit SOA und EAI allein sind noch keine innerbetrieblichen Synergien zu erzielen
 
Eine funktionierende SOA-Basis oder umfassend abgeschlossene EAI-Maßnahmen bedeuten noch keinen BPM-Fortschritt. Hier kommt es auf Verhalten, Einstellung und Umdenken der Mitarbeiter an. Ihre verbindliche Workflow-Verortung dient nicht dazu, sie zu auf regelhafte, mechanische Tätigkeiten zu reduzieren. Es geht ebenso wenig darum, sie „ wegzurationalisieren“. Ziel ist es vielmehr, ihre Arbeit wertvoller und zielführender zu organisieren sowie Frustration über Eigenleistungen, die in unübersichtlichen Prozessen versickern, zu mindern.

Die dokumentierte Zuteilung von Verantwortlichkeiten bedeutet insbesondere nicht, dass die Geschäftsleitung „Big Brother“ spielt, sondern ihren Mitarbeitern die Übernahme von Verantwortung und verantwortlichen Positionen zutraut. HR- und BPM-Management meint letztlich, unnötig verschachtelte oder hierarchisierte Arbeitsabläufe durch klare und stringente Workflow-Linien zu ersetzen, sodass keine Zeit an Überflüssiges und zudem Unbequemes verschwendet wird. Kompetenzen und Kapazitäten der Mitarbeiter für komplexe, statt verkomplizierte Aufgaben freizusetzen, ist die eigentliche Intention. Daher sollte die konkrete Umsetzung – einschließlich anstehender Schulungsmaßnahmen – von Anfang an eng mit allen Beteiligten abgestimmt werden.
 
siehe auch: http://www.controllingportal.de/News-Archiv/News---2008/Business-Process-Management-BPM-Intelligente-Unternehmens-IT-macht-Controlling-transparenter-und-Finanzplanungen-sicherer.html

Autor: Florian Guppenberger

(Florian Guppenberger blickt als BPM / EAI / SOA Consultant auf langjährige Erfahrung in internationalen Kundenprojekten im BPM-Umfeld zurück. Der Diplom-Kaufmann berät schwerpunktmäßig Unternehmen in der Konzeption und Umsetzung optimierter Geschäftsprozesse auf den Plattformen webMethods und SAP XI.)

 
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